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Persönliche Meinungen

Hier können Sie Ihre Meinung zu S21 und K21 präsentieren. Bitte schicken Sie Ihre Aussage, Namen, Ort und ggf. Foto an uns per Email.

Andreas Falk, Schorndorf

Warum ich immer noch gegen S21 demonstriere? Ganz einfach, weil dieses Projekt zwar alle parlamentarischen Stationen durchlaufen hat, ihm aber die Legitimierung durch die Gerichte fehlt.
Dr. Christoph Engelhardt bezeichnet S21 im Spiegel als den „größten technisch, wissenschaftlichen Betrug der industriellen Geschichte“. Und genau das ist es auch.
Dieses Projekt ist nur aufgrund zahlreicher Sonder-genehmigungen, die anerkannte Regeln der Bahn- und Sicherheitstechnik außer Kraft setzen bisher soweit gekommen. Zu nennen sind ein nicht genehmigungsfähiges Brandschutzkonzept, unzulässige Neigung des Bahnsteiges (15,143 Promille, erlaubt sind 2,5 Promille), Beginn der Bauarbeiten, obwohl noch gar nicht alle Planfeststellungen vorliegen. An Gesetzesverstößen sind zu nennen, unzulässige Mischfinanzierung und unzulässiger Rückbau der Schieneninfrastruktur (versprochene Leistung waren 49 Züge in der Spitzenstunde, realistisch sind 32!). Ich fordere die Einhaltung von geltendem Recht und einen funktionierenden Bahnknoten Stuttgart, zum Wohle der Region.
Denn der bestehende Kopfbahnhof war bis zum Baubeginn von S21 einer der leistungsfähigsten und pünktlichsten Bahnhöfe Deutschlands.


Eingetragen am 2013-02-10

Andreas Kleber, Schorndorf

...hatte drei Berufe (Koch/Küchenmeister, Sommelier und Dipl.Hotelier), in führenden Häusern Deutschlands, der Schweiz, England, Frankreich und Norwegen tätig, bevor er in 25 Jahre die Kleber-Post führte, danach Bad Herrenalb und seit 2003 in Schorndorf.

Schon früh Liebe zur Bahn; tätig u.a. als Heizer (P 8, 03, 50er und 64); Tfz-Berechtigung (V 100, V 200.1; 215 udn 218), fuhr die letzte planmäßige 221 (ex V 200.1) bei der DB; war auf Schienen und Führerständen nicht nur in Deutschland, sondern vor allen Dingen in der Schweiz, Großbritannien aber auch in Frankreich, BENELUX, Österreich, Norwegen, Südafrika und Polen unterwegs.

Mitbegründer der Horber Schienentage (1983-1986), sowie der Expertengruppe BsB (Bürgerbahn statt Börsenbahn).

Eingetragen am 2012-12-07

Sabine Hofmann, Welzheim

"Der radikalste politische Akt ist es, ein Idealist zu sein.
Nur wer daran glaubt, dass man etwas verändern kann, wird auch etwas verändern."
(Colin Beavan)


Eingetragen am 2010-09-14

Reinhard Muth, Althütte

Der Igel ist mein Wappentier, gewaltfrei und doch wehrhaft. Es freut mich, dass jetzt auch im Rems-Murr-Kreis immer mehr Menschen sich in diesem Sinne gegen den Umbau des Stuttgarter Bahnhofs zu einem unterirdischen Durchgangsbahnhof wehren. Mit dem von Bahn und Landesregierung geplanten Projekt wird der öffentliche Nahverkehr nicht verbessert sondern verschlechtert. Auf 8 Gleisen soll in Zukunft deutlich mehr Verkehr abgewickelt werden als auf den heute existierenden 16 Gleisen.
Wer kann das noch glauben?


Ein Beispiel: Ein ICE benötigt heute im Stuttgarter Kopfbahnhof 4 Minuten, um wieder in Gegenrichtung aus dem Bahnhof zu fahren. Im Durchgangsbahnhof sind maximal 3 Minuten bis zur Weiterfahrt geplant, teilweise sogar nur 2 Minuten vorgesehen. Regionalzügen wird nur 1 Minute (!) Aufenthalt im neuen Bahnhof zugestanden. Wie viele Menschen können in 3 Minuten, im Extremfall in 1 Minute ein- und aussteigen?
Außerdem wird häufig in Stuttgart das Personal gewechselt und der Speisewagen befüllt. In 3 Minuten??? Das gleicht einem Boxenstopp beim Formel 1 Rennen, bei dem jeder Handgriff sitzen muss.
Wann gibt es die ersten VHS Kurse für schnelles Ein- und Umstiegen im neuen Stuttgarter Bahnhof? Wäre doch ein hilfreiches Angebot!

Eingetragen am 2010-09-14

Dominik Rathgeb, Schorndorf

Stuttgart 21 ist unökologisch, unvernünftig und ein Protz- und Prestigeprojekt des Filzes aus Politik und Wirtschaft.
Durch S 21 wir sowohl das Mineralwasser und die Luftzirkulation im Talkessel gefährdet, als auch die ökologisch essentiellen Stuttgarter Parkbäume vernichtet. S21 ist ein Verbrechen am Denkmalschutz, es ist Vernichtung historisch wertvoller Bausubstanz, um im Gegenzug einen weniger leistungsfähigen, im wahrsten Sinn des Wortes unterirdischen, Bahnhof zu bekommen. Die Herren, die das Projekt zu verantworten haben, scheren sich weder um Ökologie noch um Vernuft oder Kultur. (Im Zuge von S 21 sollen auch die Künstlerwaggons am Nordbahnhof, die Konzerthalle "Röhre", nur um Beispiele zu nennen, weichen.)

Aber, wir können den Wahnsinn noch stoppen! Der Protest wird immer größer!

Eingetragen am 2010-09-03

Klaus Böhringer, Welzheim

Es gilt vordringlich, die Bevölkerung noch mehr über das Wahnsinns-Projekt Stuttgart-21 aufzuklären.
Nach meiner Erfahrung lehnen dann in der Sache informierte Mitbürger mit großer Mehrheit dies, im Vergleich zum bestens funktionierenden Kopfbahnhof rückschrittliche Prestige-Vorhaben, meist rundweg ab.
Gemeinsam stoppen wir so das Kartell der S-21 Profiteure und ihrer Polit-Lobbyisten.

Eingetragen am 2010-07-12

Clemens Schlink, Schorndorf

Stuttgart 21 ist ein größenwahnsinniges Projekt, das über Milliardenschulden finanziert werden soll.

Schon die Vorstellung, nur noch unterirdisch durch Stuttgart zu fahren, finde ich gruselig.
Deshalb sage ich: "Oben bleiben!"

Eingetragen am 2010-05-05

Dietmar Wittkowski, Fellbach

Das Projekt S21 wird von unseren Politikern fern von jeder Realität behandelt, unsere Enkel werden sich eines Tages noch die Haare über diesen Wahnsinn raufen.

Wie allerseits bekannt ist, hat die DB AG große Finanzierungsprobleme für fast 50 !!
Schienengroßprojekte. Diese wurden von unserer Regierung in den vordringlichen Bedarf des Verkehrswegeplans aufgenommen. Durch das Wahnsinnsprojekt S21 drohen diese wichtigen Projekte in Vergessenheit zu geraten.
Zudem fehlt überall das Geld - sei es für Bildung, Kultur oder auch die dringende Erweiterung des ÖPNV zwischen Waiblingen u. Ludwigsburg.

Unsere Damen u. Herren Politiker sind sicher nicht auf den ÖPNV angewiesen, der für mehrere Jahre durch diese riesige Baustelle erheblich gestört sein wird. Viele Menschen werden dann wieder auf ihr Kfz umsteigen und damit die Dringlichkeit weiterer Straßenbauten erzwingen bzw. legitimieren.


Eingetragen am 2010-04-18

Agata Ilmurzynska, Fellbach

Es gibt Gründe genug gegen S21 zu sein. Noch bevor es fertig wird, beeinträchtigt es schon unser Leben. Und das jahrelang. Eine Baustelle, mitten im Herz der Landeshauptstadt:

Für Anwohner Lärm und Schmutz
Für Pendler eine Plagerei beim Umsteigen (besonders für RollstuhlfahrerInnen, RadlerInnen, Familien mit Kinderwagen, Senioren mit Rollatoren...)
Für Besucher eine Abschreckung
Für uns alle ein Fass ohne Boden, dass unser Geld verschluckt ohne für wirklich viele Aufträge für die einheimische Industrie und Handwerk zu sorgen.

Und dann noch die Bäume...

Eingetragen am 2010-04-16

Tadeusz Rzedkowski, Fellbach

Wenn S21 realisiert wird, werden sich meine Enkelkinder - vielleicht - über einen schönen großen Park freuen - bis 2035 dürfte das Gelände fertig eingerichtet und mit neuen jungen Bäumen bepflanzt sein.
Aber wir und unsere Kinder müssen zuerst erleben, wie Jahrhunderte alte Bäume, die König Wilhelm erlebt haben, einer riesigen Baustelle weichen.
Ach ja, und der Bahnhof - wird im Daimlerländle jemand noch mit der Bahn fahren?

Mehr über mich:
Gewaltlosigkeit ist die Waffe der Starken (Gandhi). Mit Aikido halte ich mich fit und wehrhaft.

Eingetragen am 2010-04-14

Wolfgang Schwarz, Schorndorf

Ich bin gegen S21, weil ich das Projekt für eine verantwortungslose Verschleuderung von unsern Steuergeldern halte. Mit diesem Geld könnten andere, wesentlich effizientere Verkehrsinfrastruktur-Projekte realisiert werden.

Eingetragen am 2010-04-14

Wir sind:

Allmende Stetten e.V. Grüne Rems-Murr,
Fellbach,
u.v.m.
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